1.-Mai-Feier in Thun setzt Zeichen für Solidarität und soziale Gerechtigkeit

Jobs und Löhne verteidigen – Nein zur Abschottung

Die 1.-Mai-Feier in Thun stand ganz im Zeichen von Solidarität und sozialer Gerechtigkeit. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nahmen an der Veranstaltung teil, die politische Diskussionen, Reden und kulturelle Beiträge vereinte.

Im Rahmen eines Talks diskutierten die Thuner Gemeinderätinnen Katharina Ali-Oesch (SP) und Andrea de Meuron (Grüne) über aktuelle gesellschaftliche und arbeitsmarktpolitische Herausforderungen sowie über ihre Vorstellungen, wie sie die Stadt Thun als erste Thuner Stadtpräsidentin weiterentwickeln würden. Themen wie Gleichstellung, soziale Sicherheit, Klimaschutz und Mitbestimmung standen dabei im Zentrum.

Eine engagierte Rede hielt Franz Schori, Zentralsekretär bei der Gewerkschaft syndicom. Er unterstrich die Bedeutung starker Gewerkschaften und erinnerte daran, dass faire Arbeitsbedingungen und soziale Errungenschaften immer wieder verteidigt werden müssten. Zudem warnte er vor den Folgen der Annahme der Chaos-Initiative der SVP: Jobs und Löhne würden ebenso gefährdet wie die Sozialversicherungen, allen voran die AHV.

Einen weiteren politischen Akzent setzte die Gruppe Partenza mit einer Rede, in der sie zu Solidarität und gesellschaftlichem Engagement aufrief. Für die musikalische Umrahmung sorgten Trummer sowie der Alphornchor Thunersee, die dem Anlass eine besondere Atmosphäre verliehen.

Der 1.-Mai-Anlass in Thun machte deutlich, dass der Tag der Arbeit auch heute ein wichtiger Ort für Aus-tausch, politische Forderungen und gemeinsames Engagement ist.

Thun, 1. Mai 2026

Weitere Auskünfte:

• Franz Schori, Stadtrat, Co-Präsident SP Regionalverband Thun, 079 544 32 26

• Beat Haldimann, Co-Präsident Gewerkschaftsbund Thun, 079 646 66 18

• Giuseppe Reo, Co-Präsident Gewerkschaftsbund Thun, 079 122 52 68

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